Impressionen

Für immer

Jetzt bin ich für immer zu Hause. Kein Pendeln mehr jede Woche. Keine Dienstreisen mehr. Nicht mehr der erste Gedanke beim Aufwachen: Wo bin ich? Ich werde immer zu Hause sein.

Das Wegsein. Das Dasein. Alles hat seine Zeit.  Jetzt werde ich immer da sein. Obwohl, wenn ich weg war, war ich auch da. Nur eben woanders. Jetzt habe ich also nur noch ein Dasein, so wie die meisten Menschen. Reicht das? Wie fühlt sich das an, wenn ich nach einem Monat, einem Jahr, nach zehn Jahren immer noch da bin? Wird es irgendwann langweilig, immer da zu sein?

Ein Gedanke zu „Für immer“

  1. Avatar
    Bärbel Röber sagt:

    Corona I
    Mir ist, als hält die Welt den Atem an
    Ob uns der Frühling helfen kann
    Corona-Zeiten gut zu überstehn?
    Wir werden sehn!
    Wird sich danach die Welt verändern?
    Werden auch wir dann andere sein?
    Corona zeigt uns unerbittlich
    Wir sind nur Menschen – hilflos, klein –
    Doch wenn wir fest zusammenstehn
    Wird unser Leben – vielleicht wieder schön!!

    Bin ganz begeistert von Ihrer Idee und habe – allerdings in Reimform – schon viel „Nachtgedanken“ unterschiedlicher Art aufgeschrieben. Sonst mache ich gern Keramik in der Feuerwache, aber da das derzeit nicht geht, bin ich auch durch nächtliches Wachen aufs Schreiben gekommen.. Herzl. Grüsse

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