Impressionen

Das Ah & Das Oh

Das A und das O. Ich meine das „Ah“ & das „Oh“. So fühlt es sich an. Ah, jetzt wissen wir und es wird endlich gut- oder zumindest besser, gefolgt vom „Oh“ doch nicht und schon schließt sich der Kreis des Lebens. So einfach ist es erklärt aus meiner Sicht. Vielleicht ist es so, dass Ah & Oh ebenso wie A&O sich gar nicht so sehr voneinander unterscheiden, obwohl Anfang und Ende nun offensichtliche Gegenteile sind, ist eines beiden jedoch gemeinsam -neutrale Wirklichkeit, die erst durch die Festlegung und das Urteil, was nach bestem Wissen, & Gewissen oder Unwissen zu dem benannt wird was es ist.

Alpha & Omega. Drehen wir mal ein bisschen. Omega Alpha. Oh, es wird besser! Ah, doch nicht. Nicht doch. Ah, besser wird es Oh! „Ich mach mir die wiediewidiwiesiemirgefällt!“ Da man es nun drehen und wenden kann, wie man möchte, könnten wir auch verweilen und lesen zwischen den Zeilen oder einfach nur Geschichten spinnen, pendeln zwischen Heil und Unheil und Gut und Böse, Recht und Unrecht. Zwischen A & O ganz bei sich selbst sein und die Balance finden in der Mitte von dem, was zwischen Anfang und Ende oder zwischen Ende und Anfang lauert, was auch immer das Leben bereit hält. Das „Jetzt“ ist alles, was in jedem Augenblick das einzig Wahrhaftige ist, dass uns umgibt und in dem wir feststecken oder aus dem wir herauskatapultiert werden. Also was auch immer dieses „Jetzt“ enthält, ob es gefällt oder nicht, ob es verweilt oder bald schon vergangen ist, es hilft mir die absolute Akzeptanz, die mich, sofern ich sie erreiche, tiefe Dankbarkeit empfinden lässt, über das, was ist. Zudem passt diese bekannte Lebensweisheit, die ursprünglich ein Gebet ist und mir immer mal wieder in den Sinn kommt.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Einen Tag nach dem anderen zu leben,
einen Moment nach dem anderen zu genießen.
Entbehrung als einen Weg zum Frieden zu akzeptieren.
Diese sündige Welt anzunehmen, wie Jesus es tat,
und nicht so, wie ich sie gern hätte.
Zu vertrauen, dass Du alles richtig machen wirst,
wenn ich mich Deinem Willen hingebe,
sodass ich in diesem Leben ziemlich glücklich sein möge
und im nächsten für immer überglücklich.

Amen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

Ob nun jemand an Gott und Jesus, einen anderen Gott, ans Leben, ans Universum oder an gar nichts glaubt, spielt beim Inhalt dieser Worte keine Rolle, was nicht passt wird passend gemacht Punkt Ende aus. Wer auch immer diese Zeilen liest, unser aller Hier & Jetzt. Mit oder ohne Sekt & Selters, machen wir das Beste daraus.

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